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Gruppenfoto mit 18 gut gekleideten Personen vor einer blauen Rückwand.

Der Bundespreis UMWELT & BAUEN

zeichnet klimaschonendes, rohstoff- und energieeffizientes, klimaangepasstes und sozialverträgliches Bauen im Bestand aus. Egal ob Modernisierung, Umbau, Sanierung oder Erweiterung von Bestandsgebäuden – Diese Projekte sind eine Inspiration für die Zukunft!

Das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt lobten den Preis unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltminister Carsten Schneider in den Kategorien “Wohngebäude”, “Nichtwohngebäude” und “Quartiere” aus. Der “Sonderpreis für Bauprodukte sowie bautechnische und digitale Innovationen” würdigt umweltfreundliche Bauprodukte und Innovationen, die das Bauen im Bestand einfacher, günstiger oder attraktiver machen.

Die Preisträger 2025 sind ausgezeichnet!

Auf der Preisverleihung am 6. Mai 2026 verliehen das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt drei Projekten den Bundespreis UMWELT & BAUEN. Vier weitere werden mit besonderen Anerkennungen geehrt. Lernen Sie hier die Preisträger und ihre Nachhaltigkeitsinnovationen kennen.

  • Luftbild eines dreigeschossigen Gebäudes mit Satteldach. Die Fassade ist hell verputzt. Mittig über dem Eingangsbereich wird das dunkle Satteldach von einer Gaube mit orthogonal ausgerichtetem Satteldach durchbrochen. Über der Gaube sitzt ein Türmchen auf dem First, das eine Turmuhr trägt.
  • Eine Sporthalle mit versetztem Pultdach. In der Giebelfassade ist die Kubatur eines niedrigeren Gebäudes mit Satteldach durch eine weiße Putzfläche ablesbar. Die darüber gesetzte Dachkonstruktion setzt sich davon in hellem Holz ab.
  • Innenansicht einer Halle mit Satteldach. Blick auf die unverkleidete Giebelwand aus Ziegelmauerwerk, links ein Fensterband. Vor der Giebelwand ein aufgeständerter Baukörper mit Holzverkleidung. Darunter Tische und Marktstände.
  • Giebelwand eines viergeschossigen Fachwerkhauses mit Gefachen aus Feldstein und Satteldach. In der dörflichen Szene während der Dämmerung sind die Fenster mit warmem Licht erleuchtet.
  • Versuchswände zwischen Holzrahmen. Rechts bildhoch ein gelbbraunes Mauerwerk, am linken Bildrand dunklere Steine. Im Hintergrund eine weitere Wand aus weißen Steinen. Aus den dünnen Fugen laufen vereinzelt Nasen aus erdfarbenem Mörtel.

Hintergrund: Die aktuelle Sanierungsrate bei Immobilien in Deutschland genügt den Klimaschutzzielen nicht. Der Bundespreis UMWELT & BAUEN 2025 fördert durch die Auszeichnung von Best Practice-Beispielen innovative Technologien, eine fortschrittliche Architektursprache sowie die Wertschätzung der Bevölkerung für die Rohstoffe, die Historie, die Arbeitsleistung und die Baukultur, welche sich in Bestandsgebäuden manifestiert haben. Nach heutigen Effizienzanforderungen errichtete Neubauten machen nur einen kleinen Anteil am Gebäudebestand aus und können dessen Energiebedarf daher kaum senken. Eine Intensivierung von Ersatzneubauten ist hinsichtlich der einhergehenden Inanspruchnahme von Ressourcen unverantwortlich. Das Erhalten und Weiterentwickeln des Bestands muss daher zum Standard werden.

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